Lokales Traumazentrum Donauwörth

Liebe Patientinnen und Patienten,

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat 2008 das Projekt TraumaNetzwerk DGU® ins Leben gerufen. Ziel ist die Verbesserung der Versorgung von schwer- und schwerstverletzten Unfallpatienten. Erreicht wird dies durch die zertifizierte Vernetzung geprüfter Krankenhäuser einer Region unter den Vorgaben des „Weißbuch Schwerverletzenversorgung“ der DGU. Hierin sind Standards zur Ausstattung, Organisation und Qualitätssicherung der interdisziplinären Schwerverletztenversorgung entsprechend der wissenschaftlichen Evidenz beschrieben.

Unterschieden wird, je nach Erfüllung spezieller personeller, struktureller und apparativer Ressourcen, zwischen lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren. Durch einen vertraglich festgelegten und zertifizierten Zusammenschluss bilden diese Traumazentren ein regionales Traumanetz. Über klar definierte Kriterien wird geregelt in welche Klinik ein Schwerverletzter zugewiesen wird; durch die enge Einbindung der Rettungsdienste soll erreicht werden jeden Schwerverletzten innerhalb von 30 Minuten in ein, dem Verletzungsmuster geeigneten Traumazentrum einzuliefern.

Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulentherapie der Donau-Ries Klinik ist seit 2015 zertifiziertes lokales Traumazentrum des TraumaNetz Schwaben. Im Dezember 2017 erfolgte die Rezertifizierung.

Nach Anmeldung eines Schwerverletzten über die integrierte Notfall-Leitstelle wird ein speziell entwickelter Alarmierungsablauf eingeleitet, um das Schockraum-Team zu rekrutieren. Das Team besteht aus klar geregelten Mitgliedern (Pflege und Ärzte) aus den Fachbereichen Chirurgie/Unfallchirurgie, Anästhesie, Radiologie, Labor. Beim Eintreffen des Verletzten im Schockraum laufen dann eingespielte, festen Vorgaben folgende Diagnostikschritte an, der sogenannte Schockraumalgorithmus.

Je nach Verletzungsmuster folgt nach der Schockraumphase die notfallmäßige operative Versorgung, die intensivmedizinische Überwachung oder die Weiterleitung an ein übergeordnetes Traumazentrum (i.d.R. das Uniklinikum Augsburg) gemäß klar geregelten Absprachen. Durch regelmäßige interne Weiterbildungen werden vor allem die strukturierten Abläufe im Schockraum trainiert. Hierzu wird großer Wert auf die Zusammenarbeit sowohl zwischen den einzelnen Fachdisziplinen (Unfallchirurgie und Anästhesie) gelegt, wie auch auf das lückenlose Zusammenspiel zwischen pflegerischer und ärztlicher Ebene.

Im Rahmen externer Fortbildungen werden die fachlichen Kompetenzen der einzelnen Mitarbeiter ausgebaut (z.B. ATLS®-Kurse). Geleitet wird das Traumazentrum Donauwörth von den leitenden Oberärzten der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulentherapie Dr. Wolfram Korsch und Markus Heinrich.

Oberarzt Dr. Wolfram Korsch

Oberarzt Markus Heinrich

Ihre Ärzte

Klinikdirektor Prof. Dr. Alexander T. Wild
Klinikdirektor
Facharzt für Orthopädie, Spezielle orthopädische Chirurgie, Chirotherapie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Kinderorthopädie
Leitender Oberarzt / Leiter Sektion Unfall- und Wiederherstellungschirurgie / Leiter des Lokalen Traumazentrums Donauwörth / Durchgangsarzt
Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, ETC®-Provider
Leitender Oberarzt Sporttraumatologie / Leiter des Lokalen Traumazentrums Donauwörth
Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Traumatologie und Orthopädie, ATLS®-Provider

Kontakt und Sprechzeiten

Lokales Traumazentrum Donauwörth
Telefon0906 782-10197
Telefax0906 782-10199
Ambulanz0906 782 -13406
E-Mailtraumazentrum@donkliniken.de
D-Arzt-Sprechzeiten
(Arbeits-/Wege- und Schulunfälle)
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
13:00 – 15:00 Uhr
Mittwoch
08:30 – 11:00 Uhr
mit Terminvereinbarung

Terminvereinbarung unter:
0906 782-10197
Traumazentrum Donauwörth Zertifikat

Leistungsspektrum

Mit „Bestnoten“ von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie hat die Donau-Ries Klinik Donauwörth die Zertifizierung zum Lokalen Traumazentrum absolviert.

Leistungen des Lokalen Traumazentrums Donauwörth

  • Notärztliche Versorgung von Schwerverletzten entsprechend einer Schockraumleitlinie, die das Zusammenwirken von Röntgen, Labor, Notaufnahme, Chirurgie und Rettungsdienst festlegt
  • Sicherstellen einer 24-Stunden-Versorgung von Schwerverletzten innerhalb von zehn Minuten nach der Übergabe durch den Rettungsdienst
  • Verbindliche Absprachen mit der Unfallchirurgie des Zentralklinikums Augsburg zur Übernahme von Patienten

Weitere Zentren