Hernienzentrum Donau-Ries

Liebe Patientinnen und Patienten,

die Hernienchirurgie hat aufgrund meiner Ausbildung (Prof. Schumpelick Uniklinik Aachen) einen hohen Stellenwert in unserer Klinik. Durch die langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Bruchbehandlung vertreten wir die Auffassung, dass nicht nur eine Operationsmethode allen Patienten gerecht werden kann.

Aufgrund der unterschiedlichen Brucharten, Bruchgrößen sowie der unterschiedlichen Konstitution der Patienten bieten wir jedem ein zu ihm passendes Operationsverfahren an. Hierdurch können die Operationsergebnisse optimiert und die Zufriedenheit der Patienten maximiert werden. Die meisten Operationen werden durch mich persönlich oder durch das von mir angeleitete Team durchgeführt.

Wir freuen uns, wenn wir Sie als zukünftigen Patienten in unserer Klinik begrüßen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr
Chefarzt Dr. med. Frank Erckmann mit Team

Kinikdirektor Dr. Frank Erckmann

Ihre Ärzte

Kinikdirektor Dr. Frank Erckmann
Klinikdirektor
Facharzt für Chirurgie, Visceralchirurgie, Spezielle Visceralchirurgie, Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie
Leitender Oberarzt
Facharzt für Chirurgie, Visceralchirurgie
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie, Spezielle Visceralchirurgie
Facharzt für Allgemeinmedizin

Kontakt und Sprechzeiten

Hernienzentrum Donau-Ries
Telefon0906 782-10401
Telefax0906 782-10499
E-Mailchirurgie@donkliniken.de
Sprechzeiten Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
08:00 - 10:00 Uhr mit Terminvereinbarung.

Notfallbehandlung zu jeder Zeit!

Bauchdeckenbrüche

Differenzierte und individuell dem Patienten angepasste Operationsmethoden

Von einem Bauchdeckenbruch oder einer Hernie spricht man, wenn durch einen Defekt der Bauchdecke (Bruchlücke) Gewebe oder Darm die Bauchhöhle verlassen kann. An der Körperoberfläche wird dann eine Schwellung, die sog. Bruchgeschwulst, erkennbar. Je nach Lokalisation spricht man von einer Leisten-, Schenkel-, Nabel- oder Narbenhernie.

Ist es einmal zu einer Hernie gekommen, ist diese spontan nicht rückbildungsfähig. Vielmehr kann es im Verlauf zu einer Brucheinklemmung (Inkarzeration) kommen, die zu einer lebensbedrohlichen Situation führen kann.

Auch Bruchbänder oder Medikamente können die Erkrankung nicht heilen; nur eine Operation mit Bruchlückenverschluss ist in der Lage eine dauerhafte Heilung herbeizuführen.

Je nach Lokalisation und Ursache des Bruchs sowie je nach individuellem Risikoprofil des Patienten steht eine Vielzahl von Operationsmethoden zur Auswahl. Da nicht jeder Patient gleich ist, kann nicht ein Operationsverfahren allen gerecht werden. In unserer Klinik wird jedem Patienten, seinem Risikoprofil entsprechend angepasste Operationsmethode angeboten.

Folgende Kriterien werden zur Entscheidungsfindung des optimalen Operationsverfahrens herangezogen:

  • Ursache des Bruchleidens:
    • Angeboren
    • Erworben, z.B. durch Gewebeschwäche der Bauchdecke oder Folge einer Operation
  • Alter und Gewicht
  • Größe der Bruchlücke
  • Erstmaliges oder erneut auftretendes Bruchleiden (Rezidiv)
  • Nebenerkrankungen (z.B. Blutzuckererkrankung, Cortisontherapie, etc.)

Leistungsspektrum

Folgende Leistungen bieten wir an:

Bruchlückenverschluss durch körpereigenes Gewebe. Auf eine Verstärkung durch Fremdmaterial (z.B. Kunststoffnetz) kann verzichtet werden. In der Hand des erfahrenen Chirurgen können hier Rezidivraten von unter 3 % erzielt werden. Diese Methode kommt auf Wunsch des Patienten, insbesondere bei jungen Männern zum Einsatz.

Bei dieser Methode wird die Hinterwand des Leistenkanals mit einem Netz verstärkt. Dieses Verfahren bieten wir für Patienten an, die große Brüche (z.T. bis in den Hoden reichend) aufweisen oder nach einer Schlüssellochtechnik-Versorgung erneut einen Bruch (Rezidiv) aufweisen.
Verschluss der Bruchlücke durch ein Kunststoffnetz, das Videoendoskopisch präperitoneal (zwischen Bauchfell und Bauchmuskulatur) eingebracht wird. Diese Operationsmethode eignet sich besonders bei Patienten, die beidseitige Brüche aufweisen oder einen Rezidiv (Wiederkehren) des Bruches erlitten haben. Auch Frauen profitieren von dieser Methode.

Kleine Nabelbrüche können mit einer direkten Naht, die mittels eines nicht auflösbaren Fadens durchgeführt wird, versorgt werden. Dies ist mit einem kleinen und kosmetisch günstigen Schnitt und ambulant möglich.
Bei einer Bruchlücke, die größer als 3 cm ist, sollte, um das Wiederauftreten des Bruches zu verhindern, eine Netzverstärkung erfolgen.

Von einem Narbenbruch spricht man, wenn nach einer Bauchoperation ein Bruch aufgetreten ist. Hierbei muss prinzipiell von einer Defektheilung mit gestörter Narbenbildung ausgegangen werden. Deshalb kann eine Stabilität der Bauchdecke nur durch eine Kunststoffnetzverstärkung erreicht werden. Diese wird dabei unter der Bauchdeckenmuskulatur (sublay) platziert. Hieraus resultiert eine anatomische Rekonstruktion, die das Risiko, einen erneuten Bruch zu erleiden, von 50 % auf weniger als 10 % senkt.

Chirurgische Sprechstunde

Welches Operationsverfahren für Sie infrage kommt, können wir in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen ausführlich erörtern und festlegen. Wir können Ihnen versichern, dass in der Donau-Ries Klinik in Donauwörth, jeder Patient mit einem Bruchleiden, eine individuell auf seine Erkrankung passende Operationsmethode angeboten bekommt.

Bei Fragen können sie gerne einen Termin unter der Tel. Nr. 0906 782-10401 vereinbaren.

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