Jürgen Busse
Jürgen Busse, Vorstandsvorsitzender des
Donau-Ries Kliniken und Seniorenheime gKU

DONAUWÖRTH/NÖRDLINGEN/OETTINGEN. Das Donau-Ries Kliniken und Seniorenheime gKU schaut mit Zuversicht auf die nächsten Jahre. In der Donauwörther Zeitung berichtete der gKU-Vorstandsvorsitzende Jürgen Busse von einer Aussage der bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach. Sie habe höchstpersönlich gegenüber dem Donau-Rieser Landrat Stefan Rößle geäußert, er brauche sich keine Sorgen um die Donau-Rieser Häuser zu machen – die Ampeln stünden auf Grün.

Busse erklärte der Zeitung, man habe seine Hausaufgaben für die Krankenhausreform gemacht. Alle drei Kliniken des gKU könnten Spezialisierungen vorweisen, man könne überall eine sehr gute Qualität anbieten: „Es ist in den allermeisten Leistungsgruppen sicher, dass wir alle Voraussetzungen erfüllen.“ Momentan prüfe der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MdK) alle Kliniken. Lücken gebe es nur in einzelnen Bereichen – dabei gehe es hauptsächlich um punktuelle Stellenbesetzungen mit ärztlichem Personal, die noch geschehen müssten. So brauche man etwa für Oettingen noch einen Intensivmediziner und in Donauwörth einen weiteren Mediziner mit Schwerpunkt Onkologie.

Die Auslastung der gKU-Kliniken sei mit 90 Prozent stabil. Die Mitarbeiterzahl von gut 1200 (dazu noch gut 360 Externe) werde eher noch ausgebaut als reduziert: „Wir würden eher noch Pflegekräfte sowie Mitarbeiter in der Verwaltung einstellen“, sagte Busse der Zeitung. Besonders erfreulich sei, dass die meisten neuen Pflegekräfte über die Ausbildung in den eigenen Häusern kämen. In der gKU-Pflegeschule Donauwörth habe man heuer alle 31 Plätze besetzt, die für 2026 seien bereits jetzt zur Hälfte voll.

Gute funktioniere auch die Kooperation mit der Uni-Klinik Augsburg. Die gKU-Kliniken sind Lehrkrankenhäuser der Uniklinik. Zuletzt habe man wiederholt junge Medizinerinnen und Mediziner für das Praktische Jahr im Kreis Donau-Ries gewinnen können.

Der Beitrag in der Donauwörther Zeitung: Krankenhäuser im Donau-Ries trotzen dem Reform-Druck und setzen auf Wachstum

Die Donauwörther Zeitung berichtete über die guten Perspektiven der Donau-Ries Kliniken.